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2003 Schmetterlinge

Die Schmetterlinge erfüllen eine besonders wichtige ökologische Funktion im Kreislauf der Natur. Ihre fragile Existenz ist bedroht durch den Schwund ihrer Lebensräume. Denn Hecken, Büsche und Feldgehölze an Acker- und Waldrändern werden als Folge der Monokulturen und der Anwendung von Pestiziden und Düngemitteln zunehmend zerstört. Auch hier will das Engagement der Hofpfisterei für die ökologische Landwirtschaft zum Erhalt dieser Lebensräume und damit der Artenvielfalt beitragen. Diese Serie der Malerin Rita Mühlbauer ist ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern entstanden.

Mehr über die Aktion "Die Hofpfisterei schützt die Natur"Über die Künstlerin
Rita Mühlbauer




Liebe Kundin, lieber Kunde und liebe Kinder!

»Die Hofpfisterei schützt die Natur« setzen wir 2003 fort und machen Schmetterlinge zum Thema des Jahres. Neben den Vögeln sind sie es vor allem, von denen sich – für die Schönheiten der Natur aufgeschlossene Menschen – besonders angezogen fühlen. Schmetterlinge waren für die Menschen immer etwas Geheimnisvolles, Mystisches.
Die Schmetterlinge verbringen ihr Leben in unterschiedlicher Gestalt, als Folge einer komplizierten Verwandlung in vier Lebensstadien, die völlig unterschiedlich und eigenständig sind. Vom Ei zur erdgebundenen Raupe, zur Puppe und dann das geflügelte Insekt als Falter. Ruhig erscheint die starre Puppenhülle nur nach außen. Im Inneren erfolgt eine durch Hormone gesteuerte wundersame Verwandlung, wobei die Raupenorgane abgebaut und zu Falterorganen umgebaut werden. Mit dem schlüpfenden Falter tritt uns ein völlig anderes Geschöpf entgegen. Wie alle Lebewesen sind auch die bunten Falter einschließlich ihrer Entwicklungsstadien durch mannigfaltige Beziehungen in die Natur eingewoben und erfüllen als unentbehrliche Glieder von Nahrungsketten und Stoffkreisläufen wichtige ökologische Aufgaben. Der weltweit grassierende und sich zunehmend beschleunigende Artenschwund hat auch vor den Schmetterlingen nicht halt gemacht. Hauptursache ist die Umgestaltung ihrer natürlichen Lebensräume. Die Beseitigung vielfältiger artenreicher Kleinstrukturen wie Hecken, Buschgruppen, Feldgehölze, Acker- und Waldränder durch land- und forstwirtschaftliche Monokulturen und der von Jahr zu Jahr steigende Pestizid- und Düngemittel-einsatz sind ursächlich für den drastischen Rückgang der Schmetterlingspopulationen. Der anerkannt ökologische Landbau schützt nachweislich den Lebensraum der Schmetter- linge auf Wiesen, Weiden, Feldern und im Buschland.
Es erfüllt mich mit großer Freude, dass alle Getreideerzeugnisse, Ölsaaten und Gewürze für unsere Pfister Ökobrote auf Feldern wachsen, die anerkannt ökologisch bewirtschaftet werden und somit im Einklang mit der Natur sind. Kundenbriefe bestätigen mir immer wieder, dass sich die Hofpfisterei damit auch im Einklang mit ihren Kunden befindet.
Ich grüße Sie herzlich, Ihre

Margaretha Stocker

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